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Ein Katzen-Pfau

träume werden von seltsamen tieren belebt.
ich träumte gestern von einem tier, dass den körper und das fell einer katze und den schwanz in form eines biberschwanzes bedeckt mit pfauenfedern hatte. der schwanz war nicht so lang wie bei einem pfau, eher ein oder zwei ellen lang. der körper dieser katze hatte in regelmäßigen abständen schwarzglänzende gebogene dornen, die es unmöglich machten, das tier anzufassen. dabei wollte es unbedingt gekrault werden und schnurrte erwartungsvoll. nur am bauch, wo das fell besonderns weich und weiss war, konnte man sie steicheln.

heute war ich den ganzen tag im atelier. die ersten 1 1/2h habe ich die Anzeigen vom Strapazin korrektur gelesen, wofür ich auch bezahlt wurde. dann habe ich mich an meine zeichnungen der Geburtsräume gemacht. das hat alles ewig gedauert. das einscannen und freistellen der figur nicht eingerechnet.

gestern habe ich einen kurztrip nach freiburg gemacht. Oliver war einen tag vorher mit dem auto zu Johanna nach freiburg gefahren. so hatte ich die möglichkeit mein fahrrad nach zürich zu holen. morgen nehme ich ein fahrrad mit nach luzern. eigentlich bin ich seit gestern mit dem GA (general abonoment) ausgestattet. damit kann man in der ganzen schweiz herumfahren. es gibt nämlich keine semestertickets für studenten. leider, denn das ga ist nicht besonders billig. aber für mich ist es die günstigste lösung. bald wird es eh so kalt werden, dass ich froh sein werde, ohne kopfzerbrechen mit den öffentlichen fahren zu können.

strapaz en/in!?!

Für den letzten donnerstag hatte ich mit Talaya abgemacht, dass ich für sie im atelier flammkuchen mache, da sie den abend zuvor nicht zum abendessen nach hause gekommen war. Ich hatte flammkuchen gemacht, der von Dusan, dem Schwager von Rahel – Talayas mitbewohnerin – zwar mundete, aber den er doch seinen vorstellungen anpasste: er schob den kompletten Belag auf die eine hälfte und schnitt den nutzlosen, belaglosen Rest ab. Nun hatte er einen Flammkuchen, auf dem sich Speck und Zwiebeln nur so türmten. Ordentlich salz und pfeffer hinterher und fertig.
Nunja, wie sich herausstellte hieß im Atlier kochen für mindestens sieben leute essen auffahren. ojee, ausgerechnet flammkuchen!
Die folgende nacht habe ich geträumt, dass ich einen ca drei auf einen meter großen teig angefertig und ausgerollt habe, um ihn an meiner diplomsprüfung zu präsentieren. Man kann sich vorstellen, dass die prüfer etwas perlplex fragten, was ich denn mit diesem riesigen teig an der diplomprüfung zu suchen habe. Natürlich bin ich durchgefallen.
als ich am nächsten mittag etwas nervös und vollbeladen mit allen zutaten im strapazin atelier ankam, war schon jemand anderes dabei zu kochen. Ich war insgeheim erleichtert. Talaya wieder enttäuscht, dass es keinen flammkuchen gab. Stattdessen gab es pasta al salomone und salat. Auch lecker.
Was ich aber eigentlich schon die ganze zeit loswerden will ist, dass ich ab dem 1. November einen Platz im Strapazin beziehen werde!!!
Vorerst nur für drei monate, aber immerhin.
Das habe ich Talaya und den ungebackenen Flammkuchen zu verdanken.
Kati hat mir den Einkauf abgekauft und am folgenden tag für alle flammkuchen gemacht.
ende gut alles gut!